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Gedenken an die Opfer des Massakers von Utøya und Oslo (Jusos Berlin)

Kalendereintrag in eigene Terminverwaltung übertragen öffentlich Sonntag, 22.07.2018, 17:00 Uhr. Ort: Nordische Botschaften, Rauchstr. 1, 10787 Berlin

Niemand ist vergessen.

Liebe Genoss*innen und Freund*innen,

sieben Jahre sind vergangen, seit am 22. Juli 2011 der Rechtsterrorist Anders Behring Breivik in Oslo durch einen Bombenanschlag acht Menschen tötete und sein Morden auf der Insel Utøya fortsetzte. 69 Personen verloren dort ihr Leben, weil sie sich für eine gerechte, für eine freie und offene Welt einsetzten. Die jüngsten Opfer waren gerade einmal 14 Jahre alt. Wir wollen am Sonntag, 22. Juli, um 17:00 Uhr allen 77 Opfern gedenken. Niemand ist vergessen.

Seit dem IUSY Festival 2011 gedenken wir jedes Jahr miteinander. Dabei geben wir gemeinsam unserer Trauer und der Erinnerung an die Opfer Raum und versuchen eine Auseinandersetzung mit unserem Schock, der sich im Sommer 2011 in unsere politische Bewegung und die norwegische Gesellschaft grub.

Unser jährliches Zusammenkommen am 22. Juli ist uns außerdem Mahnung. Denn während Anders Behring Breivik zur Höchststrafe von 21 Jahren Gefängnis und anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt wurde, ist die Ideologie, in deren Namen er unseren Genoss*innen das Leben nahm, nicht hinter Gefängnismauern weggeschlossen. Völkischer Rassismus, Frauenhass und Antisemitismus waren Breiviks Antrieb und seinen Massenmord sah er im Auftrag einer ganzen Bewegung. Wir werden ihm nie vergeben. Und nicht aufhören, gegen den ideologischen Antrieb hinter seiner Tat anzutreten. Es war der damalige norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg, der unmittelbar nach den Anschlägen deutlich machte:

„Unsere Antwort auf Gewalt ist noch mehr Demokratie, noch mehr Menschlichkeit, aber nicht noch mehr Naivität. Das sind wir den Opfern schuldig.“

Wie dringlich und aktuell Stoltenbergs Mahnung ist, der Naivität ein Ende zu setzen, drängt sich in Deutschland besonders auf. Das Auffliegen des NSU hat gezeigt, dass Rechtsterrorismus schon lange präsent ist und strukturell ermöglicht und gedeckt wurde. Die Ergebnisse des NSU-Prozesses werden diesem Umstand in keiner Weise gerecht. „Kein Schlussstrich“ ist nun die Losung von uns allen, die echte Aufklärung und Auflösung des NSU-Komplexes fordern. Wenn wir am 22. Juli gemeinsam um die Opfer von Utøya und Oslo trauern, tragen wir Stoltenbergs Worte in Herz und Hirn. Wir sind es, wie er sagt, den Opfern schuldig, ein Ende der Naivität gegen Rechtsterrorismus einzufordern.

Die vielen jungen Genoss*innen unserer Partnerorganisation Arbeidernes Ungdomsfylking (AUF) wurden von Breivik ermordet, weil sie für eine andere Welt stritten. Wir werden sie nie vergessen. Und wir werden nicht aufhören, wie auch sie für eine Welt frei von Angst und für Freiheit, Gleichheit und Solidarität einzutreten.

Wir möchten mit Euch am Sonntag, 22. Juli, um 17:00 Uhr an der norwegischen Botschaft (Nordische Botschaften, Rauchstr. 1, 10787 Berlin) erinnern, gemeinsam still gedenken und laut für ein Ende der Naivität eintreten.


Ihr seid nicht vergessen.

Mona Abdinur, 18
Maria Maageroe Johannesen, 17
Ismail Haji Ahmed 19
Ronja Soettar Johansen, 17
Thomas Margido Antonsen, 16, Oslo
Sondre Kjoeren, 17
Porntip Ardam, 21
Margrethe Boeyum Kloeven, 16
Modupe Ellen Awoyemi, 15
Syvert Knudsen, 17
Lene Maria Bergum, 19
Anders Kristiansen, 18
Kevin Daae Berland, 15
Elisabeth Troennes Lie, 16
Trond Berntsen, 51
Gunnar Linaker, 23
Sverre Flate Bjoerkavag, 28
Tamta Lipartelliani, 23, Georgia
Torjus Jakobsen Blattmann, 17
Eva Kathinka Lutken, 17
Monica Boesei, 45
Even Flugstad Malmedal, 18
Carina Borgund, 18
Tarald Kuven Mjelde, 18
Johannes Buoe, 14
Ruth Benedicte Vatndal Nilsen, 15
Asta Sofie Helland Dahl, 16
Hakon Oedegaard, 17
Sondre Furseth Dale, 17
Emil Okkenhaug, 15
Monica Iselin Didriksen, 18
Ida Marie Hill, 34
Hanne Ekroll Loevlie, 30
Diderik Aamodt Olsen, 19
Gizem Dogan, 17
Henrik Pedersen, 27
Andreas Edvardsen, 18
Rolf Christopher Johansen Perreau, 25
Tore Eikeland ,21
Karar Mustafa Qasim, 19
Bendik Rosnaes Ellingsen, 18
Bano Abobakar Rashid, 18
Aleksander Aas Eriksen, 16
Henrik Rasmussen, 18
Kai Hauge, 32
Jon Vegard Lervag, 32
Andrine Bakkene Espeland, 16
Synne Roeyneland, 18
Hanne Balch Fjalestad, 43
Ida Beathe Rogne, 17
Hanna Endresen, 61
Tove Ashill Knutsen, 56
Silje Merete Fjellbu, 17
Simon Saebo, 18
Hanne Kristine Fridtun, 19
Marianne Sandvik, 16
Andreas Dalby Groennesby, 17
Fredrik Lund Schjetne, 18
Snorre Haller, 30
Lejla Selaci, 17
Rune Havdal, 43
Birgitte Smetbak, 15
Guro Vartdal Havoll, 18
Anne Lise Holter, 51
Kjersti Berg Sand, 26
Isabel Victoria Green Sogn, 17
Ingrid Berg Heggelund, 18
Silje Stamneshagen, 18
Karin Elena Holst, 15
Havard Vederhus, 21
Victoria Stenberg, 17
Eivind Hovden, 15
Tina Sukuvara, 18
Jamil Rafal Mohamad Jamil, 20
Steinar Jessen, 16
Espen Joergensen, 17
Sharidyn Svebakk-Boehn, 14

Mitgliederversammlung

Kalendereintrag in eigene Terminverwaltung übertragen öffentlich Mittwoch, 25.07.2018, 19:15 Uhr. Ort: Kiezkantine, Oderberger Straße 50

Demo: Critical Mass

Kalendereintrag in eigene Terminverwaltung übertragen öffentlich Freitag, 27.07.2018, 20:00 Uhr. Ort: Heinrichplatz

Christopher Street Day

Kalendereintrag in eigene Terminverwaltung übertragen öffentlich Samstag, 28.07.2018. Ort: Kurfürstendamm

Mitgliederversammlung

Kalendereintrag in eigene Terminverwaltung übertragen öffentlich Mittwoch, 08.08.2018, 19:15 Uhr. Ort: Kiezkantine, Oderberger Straße 50

Proteste gegen den rechtsextremen "Heßmarsch"

Kalendereintrag in eigene Terminverwaltung übertragen öffentlich Samstag, 18.08.2018, 10:30 Uhr. Ort: Spandau

Aus der Facebook-Veranstaltung: Am 18. August ist ein erneuter rechtsextremer Aufmarsch im Zeitraum 12.00 - 20.00 Uhr in Spandau angekündigt. Inszeniert als Trauermarsch für den verurteilten NS-Kriegsverbrechers Rudolf Heß. Die Aufmarschroute in Spandau wird erst wenige Tage vor dem 18.August veröffentlicht.

Zwei Protestaufrufe für Kundgebung und Demonstration gegen den Aufmarsch sind veröffentlicht.
Ab 10:30 Uhr findet eine Kundgebung vom Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin vor dem Rathaus Spandau statt.
Ab 11.00 Uhr sammelt sich am Bahnhof Spandau die Demonstration des Spandauer Bündnis gegen Rechts.

Weitere Protestaktionen sind in Planung. Alle aktuellen Informationen auf deutsch, englisch und türkisch hier: https://berlin-gegen-nazis.de/update-samstag-18-08-2018-11-00-uhr-bahnhof-spandau-proteste-gegen-den-rechtsextremen-hessmarsch-in-spandau-1-einschaetzung-der-mbr-resolution-der-bvv-spandau/

Mitgliederversammlung

Kalendereintrag in eigene Terminverwaltung übertragen öffentlich Mittwoch, 22.08.2018, 19:15 Uhr. Ort: Kiezkantine, Oderberger Straße 50

Tanzdemo „Wem gehört die Stadt?“

Kalendereintrag in eigene Terminverwaltung übertragen öffentlich Samstag, 08.09.2018, 15:00 Uhr. Ort: U Eberswalder Straße

Mitgliederversammlung

Kalendereintrag in eigene Terminverwaltung übertragen öffentlich Mittwoch, 12.09.2018, 19:15 Uhr. Ort: Kiezkantine, Oderberger Straße 50

Kreisdelegiertenversammlung der SPD Pankow

Kalendereintrag in eigene Terminverwaltung übertragen öffentlich Samstag, 22.09.2018.


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